Das erste Gespräch
Wenn Sie zur Kinderwunsch- oder Hormonsprechstunde zu uns kommen möchten, erhalten Sie hier erste Informationen.

Ersttermin für Kinderwunschsprechstunde
Wenn Sie bei uns einen Ersttermin für die Kinderwunschsprechstunde erhalten haben, senden wir Ihnen einen Fragebogen zu Ihrer Vorgeschichte zu.
Hier können Sie wesentliche Befunde für das Erstgespräch eintragen, z.B. die Dauer Ihres Kinderwunsches, bisherige Schwangerschaften bzw. Fehlgeburten, zurückliegende Behandlungsversuche, eigene und familiäre Erkrankungen, stattgefundene Operationen, Ergebnisse von Samenanalysen (sog. Spermiogramme) oder Angaben zu Medikamenten, die Sie einnehmen müssen.
Zum Erstgespräch bringen Sie bitte alle verfügbaren Unterlagen und Vorbefunde mit (OP-Berichte vorangegangener gynäkologischer Operationen, Spermiogramme, alte Behandlungsprotokolle, Mutterpaß etc.). Wir werden diese Dokumente mit Ihnen durchgehen und Ihre Vorgeschichte hinsichtlich des Kinderwunsches erfassen.
Häufig ist es möglich, anhand der vorliegenden Befunde schon früh eine vorläufige Diagnose zu stellen und einen Behandlungsvorschlag zu machen. Den Ablauf der beabsichtigten Kinderwunschtherapie erläutern wir Ihnen genau. Deshalb ist es wichtig, daß zu diesem Termin möglichst beide Partner erscheinen. Beim Ersttermin erfolgt auch eine kurze gynäkologische Untersuchung der Frau per Ultraschall sowie eine Blutentnahme bei beiden Partnern.
Wenn eine genaue Behandlungsplanung aufgrund fehlender Untersuchungen noch nicht möglich ist, erstellen wir einen Plan für weitere Untersuchungen. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen des Zweitgesprächs, das etwa 2 Wochen nach dem Erstgespräch stattfinden kann, bewertet und zur gezielten Therapieplanung genutzt. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
In Blutproben untersuchen wir zyklusabhängig die wichtigen Hormone, um die Eierstockfunktion abzuschätzen. Mögliche Störfaktoren einer Behandlung (z.B. die Erhöhung männlicher Hormone oder des milchbildenden Hormons, Schilddrüsenstörungen) können ebenfalls anhand Ihres Hormonbildes erkannt werden. Auch einige Infektionstests müssen wir aus Ihrem Blut durchführen: So muß bei Verfahren der "künstlichen Befruchtung“ vor Behandlungsbeginn ein ausreichender Rötelnschutz bei der Partnerin nachgewiesen werden.
Bei beiden Partnern ist zusätzlich der Ausschluß bestimmter Infektionen vorgeschrieben, die auf das ungeborene Kind übertragen werden können (z. B. HIV, Hepatitis B und C). Auf der weiblichen Seite ermöglicht eine Ultraschalluntersuchung den Ausschluß krankhafter Befunde an den Eierstöcken, der Gebärmutter und den Eileitern.
In der Regel hat beim Mann bereits der Urologe eine Voruntersuchung durchgeführt, die auch die Erstellung von Spermiogrammen einschließt. Je nach Aktualität und Ergebnis dieser Spermiogramme können weitere Samenanalysen sinnvoll sein.
Ersttermin für Hormonsprechstunde
Wenn Sie aufgrund von Hormonstörungen in unsere Praxis kommen wollen, reicht ein Anruf. Sie erhalten dann kurzfristig einen Termin. Sollten Sie zu Ihrer speziellen Frage die Vorbefunde vorangegangener Behandlungen besitzen, so bringen Sie diese bitte zu Ihrem ersten Termin mit.
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